Zauberstab und Märchenfee

Grausam, romantisch, magisch und grenzenlos – Märchen begeistern uns seit der Kindheit, aber was steckt wirklich dahinter? In diesem Artikel blicken wir auf klassische Geschichten wie Aschenputtel, Schneewittchen, Arielle, Der König der Löwen, Ronja Räubertochter und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Wir erinnern uns an die wunderschönen Illustrationen und Verfilmungen, die uns träumen ließen. Doch hinter dem Ballkleid und dem Happy End lauern grausame Prüfungen, Rache, Kannibalismus und Folter, die oft verniedlicht oder ausgeblendet werden. Der Wolf frisst Rotkäppchen, die Hexe verbrennt im Ofen, Stiefschwestern werden verstümmelt – und dennoch schenken wir unseren Kindern diese Geschichten.

Wir untersuchen, wie Märchen Gewalt und Sexualität darstellen, wie Magie, Zauberstäbe, Hexen und Kobolde zur Lösung jeder Aufgabe herangezogen werden und wie Disney die Figuren in eine kitschige, romantische Welt voller Wespentaille und Halbnacktheit verwandelt. Märchen lassen Grenzen von Leben und Tod verschwimmen, wecken Hormone wie Adrenalin, Cortisol und Dopamin und können zur Flucht aus der Realität verführen. Gleichzeitig zeigen wir, dass Magie und okkulte Praktiken laut Bibel nicht harmlos sind, sondern das Tor zu einer düsteren geistigen Welt öffnen.

Die Recherchen umfassen auch die Geschichte, wie ein Pfarrer im DDR‑Buchladen Märchen ablehnt, weil sie gewalttätig seien. Der Beitrag schildert detailliert die grausamen Szenen aus Grimms Märchen und den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht – Kannibalismus, Folter, Vergewaltigung – und fragt, ob diese Motive in Kinderzimmer gehören. Er zeigt, wie Disney Märchen romantisiert und sexualisiert, wie Helden auf fliegenden Teppichen entfliehen und uns die reale Welt vergessen lassen. Gleichzeitig wird auf die physiologische Wirkung von Filmen eingegangen: Hormone wie Adrenalin, Cortisol und Dopamin erzeugen kurzfristige Glücksgefühle, können aber zu Suchterfahrungen führen. Ein weiteres Thema ist die Faszination für magische Praktiken wie Kartenlegen, Horoskope und Beschwörungen, die laut Bibel gefährliche Kontakte zu Geistern herstellen.

Im Gegensatz zur brutalen Vergeltung in Märchen stellt der christliche Glaube die Liebe und Vergebung in den Mittelpunkt. Jesus lehrt, Böses mit Gutem zu überwinden, Feinde zu segnen und Vertrauen in Gott zu setzen. Der Artikel fordert dazu auf, Kindern Geschichten über Mut, Integrität und echte Menschlichkeit näherzubringen und zeigt, dass wahre Hoffnung und Gerechtigkeit jenseits der Märchenwelt zu finden sind.

Autorin: Patricia Rosenthal
Maria Laufersweiler liest aus der Zeitung hoffnung HEUTE.

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Videomaterial: StoryBlocks
Musik in diesem Video: ElevenLab


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