PODCAST

Der Autor erzählte authentisch und spannend – nicht ausgeschmückt und nicht überexponiert – über seine Erlebnisse während seines unfreiwilligen Militärdienstes in der Volksdemokratischen Armee der tschechoslowakischen Sozialistischen Republik der 1950er Jahre. Zu einer Zeit, in der der Glaube in einem autoritären Staat große persönliche Tapferkeit verlangte und es alles andere als leicht war, Gott und seinem Gewissen treu zu bleiben.
Der Leser fand in dieser biographischen Erzählung wunderbare Eingriffe Gottes in unser menschliches Dasein, vor allem in Verbindung mit dem Sabbatgebot, und erhielt einen Einblick in die Seelen der zentralen Akteure im Kampf um das Recht auf Religionsfreiheit in einem absurden, die bürgerlichen Rechte unterdrückenden System.
Interessanterweise erzählte der Autor hier nicht nur über seinen Wehrdienst, sondern ging in seinen Erinnerungen auch zurück zu dramatischen Ereignissen, die seinen Glauben während seiner Kindheit im nationalsozialistischen Deutschland geprägt hatten, und erinnerte zudem auch an eine ganze Reihe junger Männer, die durch das totalitäre tschechoslowakische Regime wegen ihrer Sabbattreue inhaftiert gewesen waren.
Miloslav Žalud
Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht ist dir das Lied bekannt und wenn das nicht so ist, kannst du es vielleicht auswendig, wenn du das Buch durchgelesen hast.
Das Lied beschreibt einen gläubigen Menschen, seine persönlichen Erlebnisse im Lebenskampf, der sein Leben in enger Verbindung mit Gott führt.
Sein Vertrauen in Gottes Schutz und Obhut gibt ihm Sicherheit und Mut beim täglichen Meistern von Lebensproblemen.
Wenn auch dir manchmal etwas zu schwer zu sein scheint in deinem Leben, dann sei gewiss, dass das alles nur zu unserer Erziehung und zu unserem Besten dient.
Möge das Lied mit seinem Geist das ganze Buch durchdringen.
1. Wenn des Lebens Stürme tosen, wenn der Stärkste kaum hält stand,
will ich ganz getrost mich bergen in den Schatten seiner Hand.
Chor: Er bedeckt mich, er bedeckt mich, daß kein Sturm je stört noch schreckt mich; er bedeckt mich, er bedeckt mich mit dem Schatten seiner Hand.
2. Wenn der Trübsal Last mich beuget, daran auch erkenn’ ich ihn;
denn die Trübsal soll mich prüfen, soll mich näher zu ihm zieh’n.
Chor …
3. Wenn Versuchung rings mich locket, wenn der Feind mir listig dräut, schafft er mir aus den Gefahren nur noch größre Kraft und Freud.
Chor …
4. Mögen drum die Stürme tosen und die Wellen brausend gehn,
meine Seele soll nicht zagen, soll getrost auf Jesum sehn.
Chor …

